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Ausgehend von der industriellen Geschichte des Areals wird der städtebauliche Ansatz entwickelt. Werkstattgebäuden gleich reihen sich die Einheiten entlang einer überdachten Halle auf. Diese bildet einen gemeinschaftlichen Raum, der geschützt vor der Witterung das ganze Jahr nutzbar ist. Jede Wohnung verfügt über einen privaten Dachgarten. Aus den konstruktiven und funktionalen Bedingungen des Dachgartens und der Erschliessungshalle erhalten die Häuser einen eigenständigen Ausdruck. Er erinnert an die industrielle Vergangenheit des Areals und bildet durch die ungewöhnliche Anwendung eines bekannten Themas eine starke Identität. Die an Treibhäuser erinnernde Architektur erschliesst ein thematisches Feld, das Wohnungsbau und Freiraum zu einer neuen Einheit verschränkt, die sich in Bezug auf Inhalt, Erscheinungsbild, Funktion und Materialität ganz der Produktionsmechanik des typischen Gärtnereibetriebes verschreibt.

 

 

 

Bauherrschaft:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt Kanton Aargau

 

Kenndaten:

Studienauftrag 2008

 

Projektteam:

Patrick Gmür, Jakob Steib, Michael Geschwentner, Sonja Grigo, Caesar Zumthor, Dorothea Braun

 

Spezialisten:

Nipkow Landschaftsarchitektur

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